Playlist 16.12.2013, Trash Osnabrück

Hach ja, das Trash. Auf’m Montag. 10 Leute im Laden und ich weiß nicht, wohin mit mir (weil ich MutterVater in der alten Heimat besuche und da sowieso auf’m Montag nix los ist). Also Sachen gepackt und hin. Das Set hat um ~21:30 angefangen. Vorher lief seit vermutlich 19:00 Gitarrensound.

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Das mit dem Muckemachen hat übrigens damals im Trash angefangen. War schon ein genialer Schachzug von meinem Kumpel Brüsche dem alten Haudegen, mich auf seinem Geburtstag dafür einzuplanen. Der wußte genau, wie heiß ich darauf war. Am nächsten Tag kam dann gleich der Chef vom Laden auf mich zu und die Sache nahm fahrt auf. 2009 muss das gewesen sein. Sehr, sehr schön.

 

Grüße an Stewart, den ich jetzt endlich offiziell kenne und an Steffan und seine Kumpels mit ihrem Turm aus Schnapsgläsern.

 

Und endlich konnte ich mal Tobi & Bo mit  ‘Haarkur’ spielen. Endlich.

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Playlist 7.12.2013

Komischer Gig.

Vorher waren noch zwei Bands da, die ziemlich lange gespielt haben. Das Publikum war hinterher entsprechend aufgebraucht und es galt erst einmal, das Loch zu stopfen, dass sich da plötzlich auftat.

Mittlerweile gibt’s schon eine kleine Fangemeinde, was ziemlich geil ist, wenn man bedenkt, dass ich nur alle Jubeljahre mal auflege (und es sind NICHT meine Kumpels mit Anhang, die ich zu ‘nem Gig mitschleppe).  Aber es sorgt dann natürlich auch für eine gewisse Erwartungshaltung, die ich eigentlich nicht bedienen will. Wenn ich jedes mal dieselben Lieder spielen wollte,  die alle hören mögen, könnte ich ja in jeder x-beliebigen Disse auflegen. Soll aber nich’ so sein.

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Vorbereitung für Gigs

Ich spiele relativ wenige Gigs. Das hat unterschiedliche Gründe. Einer der wichtigsten ist aber, dass ich das hier zum Spass mache und vermeiden möchte, in einen Trott zu geraten und jeden Abend meine tiptop Playliste runterzuklicken. Das sollen andere machen is’ mir egal.

Etwas, dass ich aber schon sehr lange mache, hat bei Traktor einen eigenen Namen bekommen: Preparation List. Das ist nichts anderes als eine Playlist. Einziger Unterschied: sie ist etwas leichter zu erreichen. Man markiert eine Playlist als ‘Preparation List’ und kann im Kontextmenü eines Tracks eben ganz fix sagen ‘add to Preparation List’.

Soweit, so Hut.

Ich lege nach JEDEM Gig so eine Liste neu an. Gepflegt wird sie dann über die kommenden Tage/ Wochen mit dem, was mir so unter die Ohren kommt. Was dabei rauskommt, ist oft ein angenehm wirrer Misch:

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Nicht alles wird immer gespielt, aber die aktuelle Preparation List ist grundsätzlich der Fokus des nächsten Gigs und sorgt schon von alleine für Abwechslung.

Und weil man ja nicht ständig seinen Laptop dabei hat, habe ich sehr lange Zeit überall einen Block mit mir herumgetragen, um alle Ideen festzuhalten:

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Das Ding ist mir zwischenzeitlich echt ans Herz gewachsen. Auf GAR KEINEN FALL durfte z.B. eine Seite herausgerissen werden. Außerdem muss es immer eine ganz bestimmte Sorte von Block sein. Musik habe ich von der letzten Seite beginnend nach vorne gesammelt, andere Ideen von vorne nach hinten. Tracks, die auf eine Playliste kamen, wurden auf eine besondere Art durchgestrichen, etc etc.

Ziemlich archaisch, aber wirkungsvoll. Den Block habe ich mittlerweile nicht mehr so oft dabei, dafür läuft die Geschichte dann per Smartphone  – ähnlich steinzeitlich und ähnlich zwangsneurotisch.

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Playlists und überhaupt

Mit dem Workflow ist das ja so eine Sache. Wenn man sich einmal was draufgeschafft hat, dann ist es immer schwer, da wieder von runter zu kommen. Genau so geht’s mir auch mit der Organisation meiner Playlisten. Das ganze ist ursprünglich entwachsen aus den Unzulänglichkeiten von Torq (M-Audio / Avid), hat sich aber zu einer echt brauchbaren Kiste gemausert:

Traktor_002

Man kann mehrere Sachen erkennen, zwei davon sind wichtig: Ich habe relativ wenige Playlists mit etwas breit gefassten Gruppierungen: Funk, Gitarre, HipHop, … . Die selben Kategorien sind dann nochmal im Kommentarfeld jedes Tracks gepflegt. Ein Track, der in der HipHop-Playliste ist, hat also auch ‘HipHop’ im Kommentar gepflegt. Da Tracks in mehreren Playlisten auftauchen können, kann es auch mehrere Kommentare zu jedem Track geben.

Der Vorteil ist, dass ich ohne großes ‘rumgeklicke nach passenden Tracks suchen kann. Spiele ich z.B. gerade Hip Hop und möchte nach Gitarrensounds wechseln, brauche ich z.B. nur nach ‘Transition’ oder ‘Gitarre’ suchen und bin automatisch bei passigen Tracks, unabhängig davon, in welcher Playlist ich mich gerade befinde.

Wer wissenschaftlich argumentiert, der stellt fest, dass es immer noch eine Abhängigkeit der Ergebnisse von der jeweils aktuellen Playlist gibt (könnt Ihr mir noch folgen?). Aber das macht nix. Ohne die würde man ja immer die selben Tracks spielen. Muss nicht sein.

Das ganze steht und fällt mit der Pflege der Playlists und der Kommentare, aber das ist eben die Arbeit, die man hat – dafür muss man keine Plattenkisten mit sich rumschleppen.

(Und ja – ich pflege eine ‘Country’-Playlist)

Beim nächsten Gig spiel’ ich sowas von ….

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…’Uptown Top Ranking’ von Althea & Donna.

 

Und gleich danach Jerry Reed mit ‘Eastbound and Down’.

 

Und dann mit Sicherheit absolut gar nichts von BlackEyedPeas. Das is’ hier doch kein Spass! Das folgt alles einer größeren Ordnung. So!

Promo CD Galore

Der Stapel wird größer und größer. Beim Falten werd’ ich immer hibbelig.  Und wenn jetzt einer ankommt und mir erzählt, dass da ja noch die falsche URL drauf steht, dann sage ich nur: “Hätts’te ja auch mal sagen können, dass ich 10 mal die falsche CD (mit dem dicken Bock im Mix) gebrannt habe”. HA!

 

 

 

Aktion Mixtape

Aktion Mixtape! Genau!

Aus … Gründen habe ich keinen Bock auf diesen ganzen Facebook-Like-Google-Kreise-Weiss-der-Geier-was-für-Web2.0igen Kram. Und Mixtapes online stellen sitzt sowieso nicht drin. Ihr wisst selber, warum. Deswegen läuft das hier auf die harte Tour. Jawohl.

Echte Kontakte sind sowieso das  Allerbeste und darum mach’ ich das hier so:

Schick’ mir eine Mail (was Nettes…) hierüber und Du bekommst ein meganiegelnagelneues Mixtape auf CD per Post nach Hause.

“Per Post?” wirst Du jetzt fragen. “Ja Mann” sage ich. “Ja Mann, per Post”. Weil’s netter ist. Einfach so.

Fat Freddy’s Drop in der Großen Freiheit

Im Oktober 2013. Ganzganz feines Ding. Und blöd wie ich war, hab’ ich natürlich nicht meine Ohren gestöpselt. Was sich seit zwei Wochen rächt. Doof auch, weil genau auf dem Ohr, das sowieso schon ‘nen Schuss hat. Ironischerweise war die Band nicht halb so laut wie das Publikum. Herr im Himmel, noch nie so eine irrelaute Crowd erlebt. Noch nie.

 

Aber zurück zu meinem Ohr: Also wenn ICH Ohr wäre, hätte ich so langsam auch alle Viere von mir gestreckt. Damals beim Motorradführerschein war das Walkie Talkie meines Fahrlehrers (Walkie Drivie, eigentlich..) schon immer viel zu viel zu laut. Und dann damals das Ding mit den extra angepassten Ohrstöpseln von einem Stümper (haben dafür auch nur 80€ gekostet), die genau die eine ganz doll hohe Frequenz durchgelassen, den Rest aber sauber abgefangen haben. Von den Tabletten, die man gegen Fiepen auf’m Ohr in sich reinschüttet, kann man woanders ganze Familien ernähren.

 

Aber Fat Freddy sind trotzdem derbe gut.